Blutdruck messen – wie es leichter geht

Blutdruck messen – die besten Tipps

Egal welche Form eines Blutdruckmessgerätes Sie wählen: Wird das Gerät nicht richtig angewendet, können sich eklatante Fehler in das Messergebnis einschleichen. Sie sollten daher insbesondere auf einen festen Sitz der Manschette achten. Sie darf weder die Blutzufuhr abschnüren noch zu viel Luft zwischen Manschette und Haut lassen. Sie sollte also einen leichten Druck auf die Haut ausüben und nicht mehr ohne Kraftaufwand beweglich sein. Zudem ist die Lage des Körperteils wichtig, an dem der Blutdruck gemessen wird.

Achten Sie darauf, dass sich der jeweilige Arm möglichst in einer Ebene mit dem Rest des Körpers befindet. Gerade bei Handgelenkmessungen können sich Messfehler ergeben, wenn das Handgelenk zu hoch oder zu tief gehalten wird. Außerdem sollte sich der Körper in einer ruhigen Verfassung befinden. Messen Sie also beispielsweise nach sportlicher Betätigung erst dann den Blutdruck, wenn der Körper sich für einige Zeit regenerieren konnte.

Blutdruck messen – Fehler vermeiden

Beim Blutdruck messen werden immer noch viele Fehler gemacht. Selbst mit den richtigen Blutdruckmessgeräten ist nicht sicher gestellt, daß das Messergebnis am Ende auch wirklich stimmt. Natürlich ist die Voraussetzung zunächst einmal ein passendes Blutdruckmessgerät. Hier haben wir eine Auswahl des Testsieger einmal aufgelistet.

Hat jemand Herzrhythmusstörungen können Handgelenk- und Oberarmgeräte falsche Werte ergeben. Aus diesem Grund sollten die verwendeten Blutdruckmessgeräte mit einer Arrhythmie-Erkennung ausgestattet sein, die Rhythmusstörungen beim Messen anzeigt. Eine solche Arrhythmie-Erkennung spiegelt sich natürlich auch im Preis des Gerätes wieder. Blutdruckmessgeräte, mit denen am Handgelenk gemessen wird, machen gerade bei älteren Personen oftmals Probleme mit den Messwerten. Und auch bei Diabetikern ist es sinnvoller, den niedrigen Blutdruck oder den zu hohen Blutdruck am Oberarm zu messen.testsieger blutdruckmessgeräte

Um die Messwerte nicht zu verfälschen, sollte die Person:

  • möglichst nicht während des Blutdruckmessens reden
  • 1 Stunde vor dem Messen des Blutdrucks keinen Kaffee trinken
  • 2 Stunden vor dem Messen keinen Sport treiben
  • die Manschette sollte auf Höhe des Herzes liegen
  • Arm beim Messen angewinkelt auf den Tisch legen

Wichtig ist auch, dass Geräte und Manschetten zum Armumfang passen. Sowohl das Handgelenk-Messgerät als auch die Oberarm-Manschette werden in unterschiedlichen Größen angeboten und man sollte unbedingt darauf achten, daß das Blutdruckmessgerät nicht zu eng ist.

Vor Verwendung nochmal prüfen

Schließlich kommt es beim Messvorgang darauf an, dass Gerät und Manschette richtig sitzen. Am Oberarm-Manschette sollte bei der Messung noch Platz für ein bis zwei Finger bleiben, damit sie beim Aufpumpen nicht zu eng wird und das Gerät einen fälschlich hohen Wert anzeigt. Der Mess-Sensor muss sich immer auf Herzhöhe befinden. Wie die Oberarm-Manschette korrekt angelegt wird, zeigt auch die Gebrauchsanleitung. Und das Handgelenkgerät sollte man beim Blutdruck messen am besten locker ans Herz legen.

blutdruck richtig messenWenn Leute, die mehmals am Tag ihren Blutdruck kontrollieren erwarten, dass alle gemessenen Werte genau gleich sind, liegen sie oft falsch. Denn der Blutdruck unterliegt ständig körperlichen und tageszeitlichen Schwankungen und das bei jedem.

Die Blutdruckwerte, die der Arzt in der Praxis feststellt, können von Ihren Werten, die zu Hause und in Ruhe gemessenen wurden, deutlich abweichen. Abweichungen bis 35 mmHg können normal sein. Oftmals ist der Blutdruck beim Arzt höher als zu Hause, man spricht dabei vom so genannten Arzthochdruck.

Bei den Blutdruckwerten wird der sogenannte systolische und diastolische Wert gemessen. Das bedeutet es wird gemassen, wie schnell das Blut in bzw aus den Herzkammern gepumpt wird. Dabei ist der obere Wert (Systole) ist die Kraft, die das Herz braucht, das Blut in den Körper zu pumpen und der untere Wert (Diastole) ist die Kraft, mit der das Herz nach dem Schlag entspannt.

Blutdruck-Bereichsystolischer Wertdiastolischer Wert
Blutniederdruck

< 105

< 60

optimaler Blutdruck

< 120

< 80

normaler Blutdruck

< 130

< 90

hoch-normal

140 – 159

90 – 99

leichte Hypertonie (Grad 1)

130 -139

85 – 89

mittelschwere Hypertonie (Grad 2)

160 – 179

100 – 109

schwere Hypertonie (Grad 3)

> 180

>110

systolische Hypertonie

> 140

< 90

Jedes in Deutschland erhältliche Blutdruckmessgerät, das zum Verkauf angeboten wird, muss geeicht sein. Trotzdem messen nicht Geräte alle den Blutdruck wirklich genau. Mehr Sicherheit geben Geräte, die von der Deutschen Hochdruckliga überprüft und mit einem Prüfsiegel ausgezeichnet wurden. Lassen Sie dennoch das Gerät vor dem Kauf auf seine individuelle Messgenauigkeit überprüfen.

Wenn Sie in der Apotheke eine Vergleichsmessung mit Hilfe eines Stethoskops durchführen lassen, sehen Sie am Ende, wie genau ihr eigenes Blutdruckmessgerät ist. Die unteren und oberen Werte beider Messmethoden sollten nicht mehr als 10 mm Hg auseinander liegen. Bei Herzrhythmusstörungen ist eine Blutdruckmessung schwierig, da sich die Höhe des Blutdrucks von Schlag zu Schlag verändert.

Bei Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, sollten Sie den Blutdruck dreimal messen und aus den drei unteren Werten und den drei oberen Werten jeweils den Durchschnitt bilden. Einige Blutdruckmessgeräte zeigen Herzrhythmusstörungen an (Arrhythmieerkennung). Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, obwohl Ihnen bisher keine Rhythmusstörung bekannt ist, sollten Sie ihren Hausarzt informieren.

Bitte tragen Sie Ihre regelmäßig gemessenen Werte von Blutdruck und Puls in einen Blutdruckpass ein und besprechen Sie diese regelmäßig mit Ihrem behandelnden Arzt. So erleichtern Sie ihm Diagnose und Behandlung. Regelmäßige Blutdruckselbstmessung und Besprechung der Werte führen zur besseren Blutdruckeinstellung.

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12 Kommentare

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  12. El.Wepf

    In der Tabelle mit Blutdruck Werten hat es einen Fehler, Verwechselt

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