Akupressur

Während die Schulmedizin den niedrigen Blutdruck nicht als Krankheit anerkennt und Betroffenen in der Regel mitteilt, dass dieser keine schlimmen Auswirkungen haben kann, beschäftigen sich die Alternativmedizin und insbesondere die fernöstliche Medizin bereits seit Jahrtausenden mit diesem Phänomen. So ist niedriger Blutdruck beispielsweise in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Krankheit bzw. Leiden anerkannt und es wurden im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Gegenmittel dafür entwickelt. Nun wollen wir Ihnen an dieser Stelle keine zweifelhafte Medizin empfehlen, die aus Bestandteilen von Schlangen, Schildkröten etc. oder merkwürdigen Pflanzen besteht, sondern ein ganz einfaches Mittel aus der TCM, mit dem Sie Ihren niedrigen Blutdruck dauerhaft in den Griff bekommen können. Die Rede ist von der Akupressur.

Was ist Akupressur?

Im Grunde genommen ist die Akupressur nichts anderes als eine gewöhnliche Massage. Allerdings werden hierbei ganz bestimmte Punkte am menschlichen Körper gezielt durch Fingerdruck bearbeitet. Die Massage wird also punktuell vorgenommen, nicht über den gesamten Körper. Bei den Punkten spricht man folgerichtig von Akupressurpunkten. Um diese zu erklären, müssen wir zunächst etwas ausholen: Die Traditionelle Chinesische Medizin geht davon aus, dass der gesamte menschliche Körper ein Energiefeld darstellt. Die Energie fließt dabei durch den Körper in gedachten Bahnen, den sogenannten Meridianen. Auf diesen Bahnen wiederum liegen Punkte, die mit dem jeweiligen Organ bzw. der Körperpartie in direkter Verbindung stehen. Stellt sich in einem Organ oder in einer Körperpartie eine Krankheit bzw. eine Störung ein, so fließt die Energie nicht mehr richtig durch den damit verbundenen Punkt auf dem Meridian. Es hat sich also eine Blockade gebildet, die wir mit geeigneten Mitteln lösen sollten.

Genau dazu eignet sich die Akupressur sehr gut. Sie mögen das Ganze vielleicht zunächst für Humbug halten. Untersuchungen haben jedoch bewiesen, dass die gezielte Massage einzelner Punkte am menschlichen Körper sehr wohl die gewünschten Reaktionen hervorbringen kann - und sei es nur durch eine bessere Durchblutung. Wie auch immer: Ausprobieren kann sicherlich nicht schaden!

Im Internet gibt es kostenlos zahlreiche Karten, die Ihnen die Akupressurpunkte auf den menschlichen Körper genauestens aufzeigen. Sie finden diese Karten, indem Sie in Google einfach das Stichwort „Akupressur“ eingeben und dann auf die Bildersuche umschalten. Suchen Sie sich auf einer solchen Karte den mit dem Kreislauf bzw. dem Blutdruck in Verbindung stehenden Punkt heraus. Es gibt mehrere davon, z. B. im Bereich des Rückens, aber auch in Händen und Füßen.

Nun können Sie daran gehen, diese Punkte gezielt zu massieren. Benutzen Sie dabei abwechselnd jeden Ihrer Finger und üben Sie unterschiedlich starken Druck auf die Punkte aus. Massieren Sie jeden Punkt für etwa 10 - 15 Minuten täglich, das reicht völlig aus.

Wer sich die Akupressur nicht selbst zutraut, kann sich damit an einen Heilpraktiker bzw. einen Arzt der Traditionellen Chinesischen Medizin wenden. Für diese gehört die Akupressur zur täglichen Routine. Ein schöner Nebeneffekt der Akupressur ist die Entspannung für Körper und Geist. Sie kommen zur Ruhe und lassen den Alltagsstress für eine Weile hinter sich. Daher sollten Sie, auch wenn Sie die Akupressur gerne selbst durchführen, trotzdem darüber nachdenken, sich von Zeit zu Zeit eine professionelle Akupressur-Behandlung bei einem Arzt oder Heilpraktiker zu gönnen.

Werden die Punkte in regelmäßigen Abständen massiert, wird dadurch der Kreislauf angeregt und der Körper besser durchblutet. Dadurch steigert sich schließlich auch der Blutdruck, wodurch wir an unserem Ziel angelangt sind. Akupressur hat keinerlei Nebenwirkungen. Selbst wenn Sie die falschen Punkte am Körper massieren würden, würde sich daraus kein schädlicher Effekt ergeben. Probieren Sie es doch einfach einmal aus! Einige Male angewandt, werden Sie die weitere Infos zu Akupressur ganz sicher nicht mehr missen wollen.

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